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Kreisgruppe Bergstraße

BUND-Umweltfilm: Freihandel - Das Ende des Verbraucherschutzes?

Handelsabkommen TTIP: Inhalt und Auswirkungen

Derzeit verhandeln die US-Regierung und die EU-Kommission das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen TTIP. Während Unternehmen und Wirtschaftsverbände hinter verschlossenen Türen tagen, bleiben die Öffentlichkeit, die nationalen Parlamente und das EU-Parlament außen vor.

Das geplante Freihandelsabkommen bedroht wesentliche Errungenschaften, die europäische Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahrzehnten im Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz erstritten haben. Die geplante Angleichung oder gegenseitige Anerkennung von Standards hätte zur Folge, dass sich der jeweils kleinste gemeinsame Nenner durchsetzen würde. Dies würde deutsche und europäische Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze aushebeln! Zudem würden Unternehmen weitgehende Einflussmöglichkeiten auf künftige Gesetze bekommen und könnten Staaten, die ihre BürgerInnen oder die Umwelt durch neue Regeln schützen wollen, auf Entschädigungen verklagen. Ob im Bereich der Landwirtschaft, der Chemikalienpolitik oder des Naturschutzes – Vorhaben, die gegenwärtigen Zustände zu verbessern, wären kaum noch durchsetzbar.

Der BUND hat 2014 mit den Unterschriften vieler Unterstützer eine Petition an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments überreicht. Auch heute ist der BUND weiter gegen TTIP und CETA aktiv: Für einen ökologischen und sozialen Welthandel!

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