Kreisgruppe Bergstraße

Klimaschutz und Tierschutz - mit Genuss!

Gemeinsam kochen, gutes Essen finden ...

Alles spricht für Ökolandbau

Immer mehr Verbraucher legen Wert auf gesunde Ernährung und entscheiden sich für Lebensmittel aus kontrolliert ökologischem Anbau. Dort sind gentechnisch veränderte Organismen, Pestizide und chemisch-synthetische Dünger tabu. Bio-Gemüse enthält in der Regel viel weniger Nitrate und Pestizide als konventionelles Gemüse. Ökologische Landbaumethoden unterstützen die Humusbildung, das Bodenleben und die Biodiversität. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit steigt an und der Boden bindet mehr CO2 - gut fürs Klima. Bio-Bauern halten, bezogen auf die Hoffläche, weniger Tiere, gewähren ihnen mehr Auslauf und füttern sie möglichst mit hofeigenem Futter. Auf Antibiotika wird weitgehend verzichtet.

Weniger Tierprodukte - gut für Umwelt und Gesundheit 

Es gibt viele gute Gründe, seltener Fleisch zu essen und dafür eine bessere Qualität auszuwählen - am besten Fleisch aus ökologischer Erzeugung. Wenn der Fleischkonsum in Deutschland pro Person auf durchschnittlich 300 Gramm die Woche sinken würde, könnte die gesamte Landwirtschaftsfläche auf Ökolandbau umgestellt werden – bei gleichbleibender Selbstversorgung. Möglich wird dies insbesondere durch die Erhöhung des Anteils pflanzlicher Lebensmittel im eigenen Speiseplan. Die Praxis zeigt sogar, das Menschen, die sich ohne Fleisch oder ganz ohne Tierprodukte ernähren, viele Empfehlungen der großen Fachgesellschaften für gesunde Ernährung besser umsetzen als die Allgemeinbevölkerung. Der Einstieg gelingt am besten mit Rezepten, die ohne Tierprodukte auskommen, und der Freude, Neues auszuprobieren. 

Augen auf beim Fischekauf

Laut Berichten der UN-Welternährungsorganisation (FAO) und der Europäischen Kommission sind nahezu 34,2 % der weltweiten Fischbestände überfischt. Während im Atlantik und in der Nordsee von 72 untersuchten Beständen 59 Bestände nachhaltig befischt wurden (2019), galten im Mittelmeer 35 von 40 bewerteten Beständen als überfischt (2017). Interessante Details über Fangmethoden, Beifang und Umweltfolgen des Fischfangs liefert die Albert-Schweitzer-Stiftung.

Hochwertige Nährstoffe aus pflanzlichen Quellen

Jugendliche und junge Erwachsene ernähren sich besonders häufig vegetarisch oder vegan. Sie empfinden diesen Schritt als logische Folge ihres Engagements für Tierwohl, Natur und Umwelt. Die BUNDjugend listet in einem Ratgeber auf, warum es sinnvoll ist, ganz oder weitgehend auf tierische Kost zu verzichten. 

Bio und regional einkaufen

Die AG Ernährung im BUND Bergstraße hat sich auf die Suche begeben nach regionalen Erzeugern und Anbietern ökologischer Lebensmittel. In einer Neuauflage wurde die Zusammenstellung nun erweitert und präzisiert. 

Bio-Lebensmittel in der Region Bergstraße: Direktvermarkter, Geschäfte, Restaurants, Catering

In unserem Online-Ratgeber mit Landkarte können Sie sich anhand verschiedener Such-Kriterien einen Überblick verschaffen. Das Angebot von Direktvermarktern, Läden, Restaurants und Caterings ist ausführlich erläutert und natürlich finden Sie dort alle Kontaktdaten.

Mitmachen: Unsere Arbeitsgruppe Ernährung

Wir setzen uns ein für regionale und saisonale Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung und gegen Lebensmittelverschwendung. Eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung ist uns wichtig. Wir treffen uns monatlich zum Austausch, bieten bei den BUND-Umweltfilmen Verkostungen an, treffen uns gelegentlich zum Kochen und besichtigen hin und wieder einen interessanten Betrieb.

Das nächste Mal treffen wir uns am 27.08.2020 ab 19:30 Uhr im Haus der Kirche, Ludwigstraße 13 in Heppenheim.

Gäste sind immer willkommen, bitte schreiben Sie an bund.bergstrasse(at)bund.net

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