Aktionen-AG

"Die Erwartung [...], eine Krise werde die Menschen automatisch zum Umdenken zwingen, trügt. [...] In der Klimakrise braucht es politische Führung, die der historischen Herausforderung gewachsen ist und eine Vision anbietet, für die man sich engagieren will" -- Interview mit Hans-Joachim Schellnhuber [1]

Die Aktionen-AG im BUND KV Bergstraße arbeitet auf der Grundlage des IPCC-Berichts zur Klimakrise und dem IPBES zum 6. Massenausterben der Arten der Vereinten Nationen. Wir möchten diesen eindringlichen, aber derzeit politisch kaum gehörten, wissenschaftlichen Weckruf in entsprechende Sichtbarkeit auf der Straße übersetzen. Wir konzipieren dafür innerhalb des BUND neue, kreative Beteiligungs- und Protestformen und setzen diese um. Dabei setzen wir auf den Austausch und die Vernetzung mit anderen Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung.

Ziel ist es, die Dringlichkeit der ökologischen Katastrophen mit der Bevölkerung zu kommunizieren und einen Aufruf an die Regierenden zu senden, angesichts der dramatischen Lage - dem bei einem Weiter-So absehbaren ökologischem Kollaps - jetzt zu handeln. Das heißt, nicht erst in ein paar Monaten oder Jahren, sondern bereits in dieser Legislaturperiode.

Wir führen theoretisches Wissen und Praxis zusammen. Du findest uns regelmäßig in Protesten und sonstigen Aktionen auf der Straße. Wir laden alle ein mitzumachen: Melde dich bei Mathias oder Gregor. Wir freuen uns dich kennenzulernen.

Aktivitäten der Aktionen-AG:

Aktionen-AG des BUND Bergstraße bei der Beobachtung einer Laufblockade in Mannheim  (BUND Bergstraße / Alexander Kästel)

Nachrichten-Feed:

[1] Inverview mit Hans Joachim Schellnhuber, klimareporter, 2022
- "Die 1,5 Grad sind eine Illusion, auch wenn sie noch so wünschenswert wären. Sie stehen im Pariser Klimavertrag, obwohl sie schon 2015, als der beschlossen wurde, unrealistisch waren."

- "Zwei Grad mittlere globale Erwärmung bedeuten an Land drei bis vier Grad und regional unter ungünstigen Bedingungen auch fünf bis sechs Grad im Jahresdurchschnitt. Das sind brutale klimatische Herausforderungen, die große Anstrengungen zur Anpassung erfordern. Wir werden einen Meeresspiegelanstieg von mindestens einem Meter erleben [...]. [...] In den inneren Tropen wird die feuchte Hitze so belastend werden, dass viele Menschen sich auf den Weg vom Äquator weg nach Norden und Süden machen müssen. Man wird Hunderten Millionen Menschen bei der Migration helfen müssen. [...] Und wohlgemerkt das gute Szenario." Details zum schlechten Szenario, auf das wir gerade zusteuern (mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 50 % können wir es noch verhindern), stehen im Artikel.

Bildquellen: Aktionsbilder Mannheim von Alexander Kästel.

 

Bilder

Klimakrise: IPCC-Bericht

Massenaussterben der Arten

Ziviler Ungehorsam

Wirkung störender Proteste

Störende Proteste helfen dem Erreichen des Anliegens (wenn ein hohes öffentliches Bewusstsein und Unterstützung vorhanden ist) eher, als dass sie es behindern, The Guardian, Juli 2023.

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