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Rundbrief August 2026
BUND Kreisverband Bergstraße
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Liebe Freundinnen und Freunde der Erde,
seit der ersten Hitzewelle vor acht Wochen häufen sich die sommerlichen Negativ-Rekorde. Hitze und Dürre haben Menschen, Tiere und Pflanzen stark belastet, zu Tiefstständen bei Flüssen und Seen geführt, Waldbrände entfacht, soziale Schieflagen verschärft. Ein breites Bündnis aus Klimaschutz-, Sozial-, Landwirtschafts-, Mieterschutz- und Blaulichtorganisationen sowie Gewerkschaften und Kirchen kritisiert die Untätigkeit der Bundesregierung angesichts der Folgen der Klimakrise und legt einen 5-Punkte-Plan mit Forderungen für akuten Schutz und Vorsorge vor. Klimaschutz und Klimaanpassung sollen auf allen Ebenen den notwendigen Stellenwert erhalten und nicht wie bisher wegen wirtschaftlicher Interessen vernachlässigt werden.
Im Rundbrief finden Sie wie immer regionale und überregionale Hinweise und Veranstaltungen.
Mit naturverbundenen Grüßen
Das Team des BUND Bergstraße
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BUND begrüßt Nachtfahrverbot für Mähroboter im Kreis Bergstraße
Für dämmerungs- und nachtaktive Kleintiere wie Igel, Amphibien oder Blindschleichen sind Mähroboter eine tödliche Gefahr. Seit diesem Sommer setzt der Kreis Bergstraße den vollautomatischen Mähfahrten klare Grenzen: Von der Abend- bis zur Morgendämmerung ist der Betrieb von Mährobotern verboten. Der BUND Bensheim appelliert zudem an Gartenbesitzer, mit heimischen Pflanzen und wilden Ecken Lebensräume für Igel und andere Wildtiere zu schaffen. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat ein Onlineportal eingerichtet, um mehr über den Zustand der Igelpopulation in Hessen zu erfahren. Mehr
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Beleuchtungs-Check in Heppenheim
Bei einer nächtlichen Radtour durch Heppenheims Wohn- und Gewerbegebiete entdeckten die BUND-Nachtretter an manchen Stellen krasse Lichtflut, an anderen Orten tierfreundliches Dunkel. Die Gruppe sucht das Gespräch mit der Stadt und einigen Unternehmen. Aus aktuellem Anlass betonen wir, dass wir keine anonymen Briefe versenden. Mehr
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Forschung zur Geothermie
In der Tromm-Region soll die Nutzung des kristallinen Gesteins für die Geothermie in einem unterirdischen Felslabor erforscht werden. Parallel zur Planung und Genehmigung des GeoLaB wird eine Begleitgruppe eingerichtet, der BUND wird dort frühzeitig seine Interessen einbringen. Mehr
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Ökomarkt in Lindenfels
Viele Aktivitäten unseres Verbandes finden an der Bergstraße und im Ried statt. Wer im Odenwald wohnt, hört und sieht leider weniger von uns. Der Ökomarkt in Lindenfels ist unser einziger regelmäßiger Termin im östlichen Teil des Kreises. Wir freuen uns, dort am 6. September (11 bis 18 Uhr) mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Mehr
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Neues Gewerbegebiet zwischen Bensheim und Lorsch?
Viele Menschen unterstützen die von BUND, NABU und Vogelschutzverein Lorsch gestartete Petition für den Erhalt der Natur westlich von Stubenwald II. Die Verbände stehen im Austausch mit den Entscheidungsträgern in Bensheim und Lorsch. Während Bensheim mehrheitlich für die Versiegelung der 21 Hektar großen Fläche votiert hat, steht in Lorsch die Entscheidung noch aus.
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BUND-Tipp: So vermeiden Sie Konflikte mit Wespen
Wespen am Esstisch machen viele Menschen nervös. Meist gelingt es mit einfachen Mitteln, die zuckerhungrigen Tiere auf Abstand zu halten, z. B. durch Abdecken, eine Ablenkungsfütterung oder den Einsatz einer Wasserspritze. Statt nach Wespen zu schlagen, ist es ratsam ruhig zu bleiben. Mehr
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BUND-Recherche zum Hochwasserschutz
Was hat sich seit der Ahrtal-Katastrophe im Hochwasserschutz in Deutschland getan? Wo wird in technische Lösungen wie Deiche investiert und wo setzt man auf natürliche Maßnahmen wie Auenrenaturierung und Flächenentsiegelung? Die Untersuchung unseres Bundesverbands liefert konkrete Zahlen zu allen Bundesländern. Fazit: Jedes Jahr fließen rund 300 Millionen Euro in Deiche und andere Bauwerke, um weiterhin entlang von Flüssen und Bächen bauen zu können. Nur etwa sieben Millionen Euro werden eingesetzt, um Deiche rückzuverlegen und den Flüssen mehr Raum zu geben. Mehr
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Türen auf für die Wärmewende
Schon heute machen wir auf den Tag des offenen Heizungskellers am 21. November aufmerksam. Haus- und Wohnungsbesitzer*innen zeigen Besucher*innen, wie sie ohne Gas und Öl Wärme erzeugen können und teilen ihre Erfahrungen mit Finanzierung, Installation, Betriebskosten und Wohnkomfort der klimafreundlichen Heiztechnik. Der Austausch auf Augenhöhe macht die Wärmewende erlebbar, vermittelt praktische Tipps und soll das Vertrauen in klimafreundliche Technologien stärken. Der bundesweite Aktionstag wird von BUND, Campact, GermanZero und anderen Organisationen veranstaltet, um die Abkehr von fossilen Heizsystemen voranzubringen. Mehr
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