Kreisgruppe Bergstraße

Vegane Ernährung im Praxis-Check

Die vegane Ernährung gilt im Vergleich zu anderen gängigen Ernährungsstilen im Durchschnitt als einer der umweltfreundlichsten und mit dem geringsten Tierleid. Die meisten Menschen sehen in Tieren Mitgeschöpfe auf unserem Planeten und möchten sie respektvoll behandeln. Gerechtigkeit gegenüber nicht-menschlichen Tieren ist der Kern des Veganismus. Allgemein gilt: je weniger Tierprodukte im durchschnittlichen Speiseplan, desto umwelt- und tierfreundlicher. Die Kombination der Wünsche nach Umweltschutz und Tierwohl wird mit einer veganen Ernährung im Durchschnitt am einfachsten erfüllt. Warum ist das so und wie sieht es in der Praxis aus?

Die Entscheidung einen tierproduktfreien Ernährungstil zu übernehmen ist wie jede andere Ernährungsentscheidung von verschiedenen Faktoren abhängig (z. B. Gewohnheit, Vorleben durch andere, Verfügbarkeit, Preis, Wissen über die Produktionsbedingungen). Was wäre, wenn viele Menschen beginnen würden tierproduktfrei einzukaufen? Die AG Tierethik stellt Fragen wie: Was wäre (damit sich der positive Umwelt- und Tierwohleffekt praktisch realisiert) ein Großteil der Bevölkerung hierzulande bei der persönlichen Lebensmittelnachfrage konsequent auf tierproduktfreie Optionen zurückgreifen würde? Ist das für das Individuum auf Dauer gesund machbar? Welche Auswirkungen hat das auf verschiedene umweltrelevante Aspekte inklusive der Landwirtschaft?

Gesundheit

Die Frage lautet: "Umweltschutz und Tierwohl sind schöne Ziele, aber ist das ganze auch gesund?"

Grundsätzlich ist anzumerken:

  • Je pflanzenreicher und tierproduktfreier ein Ernährungsstil ist, desto mehr kommen die gesundheitlichen Empfehlungen zum Tragen, die derzeit für eine vegane Ernährung vorliegen.

Wir schauen uns dazu Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zur veganen Ernährung an. Einige Eckpunkte:

  • Eine Auswertung der DGE zu vegan lebenden Menschen stellt fest, dass diese im Durchschnitt die DGE-Empfehlungen für eine gesunde Ernährung besser einhalten als der Durchschnitt der Bevölkerung (todo: Link)
  • Um eine bedarfsdeckende Versorgung mit Mikronährstoffen zu erreichen, sind Nahrungsergänzungsmittel erforderlich (todo: Link). Um es an dieser Stelle vorwegzunehmen: im Tierfutter unserer Nutztiere werden demgegenüber derzeit deutlich mehr Vitamine und Spurenelemente zugesetzt, um Nährstoffmangel der Tiere auszugleichen und gleichzeitig die entstehenden Tierprodukte mit diesen Mikronährstoffen anzureichern. Weitere Details sind weiter unten zu finden.

Umwelt

Ein positiver Umwelteffekt tritt natürlich nur dann ein, wenn möglichst viele Menschen umweltfreudliche Ernährungsstile übernehmen. Uns interessiert hier der tiergerechte Grenzfall: Was wäre wenn, um dem Tierwohl möglichst gut gerecht zu werden, in weiten Teilen der Bevölkerung ein veganer Ernährungsstil zu verzeichnen wäre?

Einige Eckpunkte:

  • Die industrielle Intensivtierhaltung (Massentierhaltung, www.bund.net/massentierhaltung) wäre obsolet. Und zwar nicht nur für Fleisch, sondern auch für Eier und Milch und im Falle von Fisch die industrielle Hochseefischerei sowie Aquakultur im großen Stil (Massentierhaltung der Meere) wären obsolet. Die mit ihr assoziierten Probleme wären gelöst oder drastisch abgemildert.

Was ist dran am "besten" Umwelteffekt für pflanzenreiche Ernährungsstile? Beispiele von Studien:

  • Studie: "Food systems in a zero-deforestation world: Dietary change is more important than intensification for climate targets in 2050" (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969720328709, 2020): hier werden verschiedene Szenarien berechnet; unter anderem wird festgestellt: "lowest emissions for scenarios with vegan diets".

Aus Sicht der Umweltbewegung und des ökologischen Landbaus stellen sich einige Fragen:

  • Wie wirkt sich das sich ändernde Nachfrageverhalten auf die ökologische Nutztierhaltung aus?
  • Können landwirtschaftliche Betriebe dann noch Tiere halten für den Hofkreislauf und Dünger?
  • Was ist mit Kulturlandschaften wie Grasflächen?
  • Was ist mit der Jagd und Selbstversorger?

Häufige Fragen und ausgewählte Details

Experten zu gesunder, nachhaltiger, tierfreundlicher Ernährung

Ist eine vegane Ernährung gesund?

Je mehr Fleisch und andere Tierprodukte vom eigenen Speiseplan gestrichen werden, je pflanzlicher es also wird, desto mehr stellt sich die Frage, ob die menschliche Ernährung auch ganz ohne Tierprodukte funktionieren könnte: Kann eine vegane Ernährung bedarfsdeckend (also "gesund") gestaltet werden? Die Fragestellung kann in mehrere Teilfragen untergliedert werden.

Ist Fleisch (von Tieren) unbedingt notwendig für eine bedarfsdeckende Ernährung?

Nein; siehe z. B. "Environmentally Optimal, Nutritionally Sound, Protein and Energy Conserving Plant Based Alternatives to U.S. Meat" (https://www.nature.com/articles/s41598-019-46590-1, 2019)

Kann eine vegane Ernährung bedarfsdeckend gestaltet werden?

Falls Fleisch weggelassen wird, sind dann insbesondere Milch (und Derivate wie Käse, Sahne, Jogurth), Eier und Fisch unbedingt notwendig für eine gesunde Ernährung?

Was sagen die großen Ernährungsfachgesellschaften dazu?

=> Ja, machbar, wenn gewünscht.

Ist eine bedarfsdeckende vegane Ernährung alltagstauglich?

Die Frage der grundsätzlichen Machbarkeit ist geklärt. Nun stellt sich die Frage wie leicht oder schwer das Unterfangen auf persönlicher Ebene ist. Eine wissenschaftliche Analyse über diese Fragestellung ist uns nicht bekannt. Hier ein beliebiger Zeitungsartikel, gefunden über eine Websuche: https://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-Vegan-ist-durchaus-alltagstauglich-_arid,1002380.html (2014). Hast du persönliche Erfahrungen gemacht? Wenn du uns davon berichten möchtest, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.

Mikronährstoffe, Nahrungsergänzungsmittel und Natürlichkeit

Die Frage lautet: "Sind Nahrungsergänzungsmittel (auch Supplemente oder Supplementierung genannt), üblicherweise in Form von Tabletten, Tropfen oder Sprays, nicht unnatürlich und deswegen abzulehnen?"

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Vegane Ernährung und ökologische Landwirtschaft

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  • Schließen sich allgemeiner veganer Konsum und ökologische Tierhaltung prinzipiell aus? (-> nein)
  • Muss man als Bio-Landwirt:in zwingend Tiere halten? (-> nein)
  • Was ist bio-vegane Landwirtschaft?

Wirtschaftlichkeit und Nutztierhaltung

In der Nutztierhaltung haben wir ein enormes Spannungsfeld zwischen Tierwohl und Wirtschaftlichkeit. Die derzeitigen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Nutzung der Tiere überdurchschnittlich stark zulasten von Umwelt und Tierwohl durchgeführt wird; und das unter regelmäßiger Verletzung des geltenden Tierschutzrechts (todo: Link).

Wenn tierproduktfreie Alternativen von immer mehr Verbraucher:innen übernommen werden, dann sind verschiedene Effekte zu erwarten:

  • Es wird schwieriger mit Tierprodukten in gleichem Maße wie heute Geld zu verdienen.
  • Tierprodukte werden wegen angemessener Umwelt- und Tierschutzvorgaben tendenziell teurer, was die allgemeine Marktfähigkeit (abgesehen von Nischen) weiter reduziert. Es muss mit geschmacklich und ernährungsphysiologisch mindestens gleichwertigen oder sogar vorteilhaften pflanzenbasierten Alternativen konkurriert werden.

=> Geschäftsmodelle, die darauf basieren, Tierhaltung zu betreiben, um Fleisch und andere Tierprodukten zum Verzehr zu verkaufen, treten in den Hintergrund. Es werden somit andere Finanzierungsstrukturen gefunden werden müssen. Tierhaltung, die hauptsächlich zu anderen Zwecken durchgeführt wird (z. B. Düngerproduktion) ist weniger betroffen.

Die Herausforderung auf der Produktionsseite besteht darin, dass auf der Konsumseite eine Umstellung auf "tierproduktfrei" praktisch sofort (für das Individuum von "über Nacht" bis zu mehreren Wochen) vollzogen werden kann. Demgegenüber stehen langfristige Investionen in die jeweiligen Haltunggsysteme, z. B. tierschutzkonforme Stallanlagen oder Maschinen. Beispiele hierfür sind der hohe Automatisierungsgrad und der angespannte Markt bei der Milch-Produktion; Investitionen in Anlagen zur Eier-Produktion; die jetzt schon prekäre wirtschaftliche Situation für kleine und mittlere Betriebe, die Schweine zur Fleischerzeugung halten [1] und der Betrieb von Schlachtanlagen.

[1] https://www.topagrar.com/schwein/news/rueckgang-der-schweinehalter-besonders-hoch-11961804.html, 2020, "Rückgang der Schweinehalter besonders hoch", "Andere Einkommensquellen gewinnen an Bedeutung"

Preise für Tierprodukte

Der EAT-Lancet-Report empfiehlt für eine gesunde und umweltfreundliche Ernährung den Proteinbedarf hauptsächlich über pflanzliche Quellen zu decken (https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-news/13-02-2019-eat-lancet-report-planetary-health-diet/, 2019; wie das in der persönlichen Praxis aussehen kann, wird hier beschrieben: https://www.qwant.com/?q=wie%20geht%20vegan%20lecker).

In diesem Abschnitt möchten uns anschauen, wie die tierischen Alternativen preislich liegen, wenn a) alle aktuellen Top-Empfehlungen für Umwelt und Tierwohl bei der Tierprodukt-Produktion angewendet werden und b) wenn beim Tierwohl zusätzlich ähnlich hohe Standards angelegt werden wie wenn Tiere nicht primär zur Nutzung gehalten werden.

a) Top-Tierschutz

  • NEULAND-Fleisch (z. B. stehen alle Tiere auf Stroh; Spaltenböden verboten), z. B. https://artgemaess-einkaufen.de (Preise vom April 2021)
    - Schwein: von 19 EUR / kg ("Familienpaket") bis 27 EUR / kg ("Natürlicher Genuss auf dem Grill")
    - Rind: von 21 EUR / kg ("Basis für anständige Mahlzeigen") bis 25 EUR / kg; Innereien: 10 EUR / kg
    - Huhn: ca. 22 EUR / kg
    - Lamm: von 20 bis 30 EUR / kg
  • Uria (noch strenger: ganzjährige Weidehaltung; keine Ohrmarken wegen Verletzungsgefahr; keine Tiertransporte, weil Todesangst; konsequenter Weideschuss); Quellen: "Uria: Rinder, zur Sonne, zur Freiheit!" (zeit.de, März 2021) und https://www.uria-shop.de
    - Rind: von 24 EUR / kg (Hack) bis 80 EUR / kg (Filet)
  • (Zum Vergleich Preise aus einem üblichen Prospekt des Lebensmitteleinzelhandels, März 2021)
    - Rind: 7 EUR / kg (Hack)
    - Schwein: 10 EUR / kg (Braten)
    - Warum ist das so billig? (Subventionen; minderwertiges Futter; Tierquälerei)

b) (höhere Tierwohlstandards) ...im Aufbau...

  • Siehe Schlachten: aus Wirtschaftlichkeitsgründen müssen die Tiere üblicherweise jungen Jahren (bzw. je nach Tierart auch Monate oder Wochen) geschlachtet werden.
  • Überlegung neues Label: "Lebenszeit Plus": Tier darf ein ("Die 1-Jahres-Verlängerung") oder mehr Jahre länger leben. Was beeinflusst die Kosten (z. B. Futter)? Wie wirkt sich das auf den Kilo- oder Stückpreis aus (für Fleisch, Milch, Eier und Fisch) also um wieviel teurer wäre z. B. das Ei, wenn die Hühner 1 Jahr länger leben dürften? Mach mit... hilf mit das herauszufinden.
  • Ethische Frage: Kann man damit Lebenszeit in Geld messen?
  • Welche weiteren Aspekte in der Nutztierhaltung gibt es, wo das Tierwohl betroffen ist, und wie wirken sich Verbesserungen ggf. auf die Preise aus? (-> Züchtung, Schlachtung, Haltung, Ohrmarken etc.)

Steigende Fleischpreise und die Einkommensschwächsten: Ein möglicher Ausweg

In der großen Öffentlichkeit wird um die Tierprodukte ein Dilemma konstruiert:

Tierwohl rauf, dafür hohe Luxus-Preise und umgekehrt. Was nun? Gibt es einen dritten Weg?

Impulse:

  • Was wäre, wenn die Mehrheit der Menschen, die nicht einkommensschwach ist und sich die derzeitigen großen Mengen an Fleisch locker leisten kann, bewusst solidarisch vorlebt, dass Fleisch heute ein verzichtbarer Luxus ist? (indem konsequent schmackhafte Alternativen nachgefragt und eingefordert werden)
  • Wie sähen passende Forderungen an die Politik und andere Akteure (z. B. Gemeinschaftsverpflegung wie Mensen und Kantinen) aus?
  • Welche Auswirkungen hätte das auf den Gesamtpreis eines durchschnittlichen Ernährungswarenkorbes? Wäre durch die Reduktion von Fleisch bei den pflanzlichen Zutaten sogar mehr Bio drin?
  • Mitmachen: Was sagen die Sozialverbände zum dritten Weg?

Recherche zu Produktionsmengen

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Uns interessiert, welchen Anteil die derzeit produzierte Gesamtmenge an Tierprodukten aus Naturschutzprojekten, der Jagd und kleinbäuerlichen Betrieben derzeit ausmachen. Über Beiträge dazu würden wir uns sehr freuen.

Tierwohl-Hinweis: Aus Umwelt- und sozialen Aspekten sind kleinbäuerliche Strukturen zu bevorzugen. Derzeit gilt aber: "Tierwohl ist keine Frage der Betriebsgröße." (https://www.landwirtschaft.de/diskussion-und-dialog/tierhaltung/reizwort-massentierhaltung/, 2021)

Suffizienz auf Tierleben anwenden

Was ist Suffizienz? -> https://www.bund.net/suffizienz/ und https://www.bund.net/ressourcen-technik/suffizienz/suffizienz-was-ist-das/

- Es geht um das gute Leben.
- Im Lateinischen bedeutet "sufficere" ausreichen, genügen"
- von "Was kann ich mir leisten?" zu "Was brauche ich?"
- "Q: Meine Freiheit ist beschränkt, wenn Fliegen teurer wird! / A: Es gibt kein Recht auf Billigflüge zulasten anderer Menschen und der Umwelt."
- "Suffizienz ist die bewusste und gewollte Reduzierung unseres Konsums auf das, was wir wirklich benötigen." (https://saar.bundjugend.de/themen-projekte/suffizienz/, April 2021)
"Dabei stellen viele fest, dass sie weniger benötigen, als sie denken. Vom Ausmisten des eigenen Schrankes bis zum Verzicht auf das Auto hin zum Umstieg auf ÖPNV und Fahrrad." (siehe auch Material > Mobilität und Ernährung)

Wie sieht es aus, wenn wir den Begriff der Suffizienz darauf anwenden, welchen Auswirkungen Tiere in der Nutztierhaltung ausgesetzt sind, wenn wir hierzulande Tierprodukte im Laden kaufen? Zum Beispiel kann man fragen:

  • Wieviele planmäßige Tiertötungen für die persönliche Ernährung sind für ein gutes Leben hierzulande notwendig?
  • Gibt es ein Recht auf einen bestimmten Geschmack und Gewohnheiten zulasten von anderen Tieren?

(Zielgruppe ist der Teil der Bevölkerung, der selbst keine Nutztiere hält oder als Selbstversorger z. B. zur Jagd geht; also im Allgemeinen seine Nahrung hauptsächlich aus dem Supermarkt oder von anderen Märkten bezieht; dies trifft hierzulande auf xx % (todo) der Bevölkerung zu)

Tipp: "Suffizienz verkörpert keinen nachhaltigen Konsum, sondern den Nicht-Konsum, also die Kunst der Selbstbeschränkung oder des Neinsagens." (http://www.gew-bergstrasse.de/mediapool/100/1003718/data/Prof._Paech_-_KKS-Vortrag_09.03.2020.pdf, Folie 15, Paech an der Karl Kübel Schule)

  • Was hindert ist es genau, was uns daran hindert, beim Töten (lassen) von Tieren Nein zu sagen?

Graslandnutzung ohne Tierschlachtungen?

Graphik zur Welt-Soja-Ernte

https://ourworldindata.org/soy#more-than-three-quarters-of-global-soy-is-fed-to-animals (abgerufen April 2021, inklusive Graphik):

  • Mehr als 75 % der globalen Soja-Ernte wird Tieren verfüttert.
  • 20 % geht in den menschlichen Direktverzehr in Form von Tofu (3 %), Soja-Milch (2 %), andere (z. B. Tempeh, 2 %) und Soja-Öl (13 %).
  • ca. 4 % geht in die Industrie und dort hauptsächlich Biodiesel.

BUND-Soja-Report (https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/soja-report:

  • "Soja macht rund 40 Prozent des EU-weiten Eiweißverbrauchs aus. 95 Prozent davon wird aus Drittländern importiert. Soja ist damit ein Schlüsselfaktor für die Massenproduktion von Fleisch- und Milcherzeugnissen innerhalb eines ständig wachsenden Nutztiersektors."

Weiterführend:

April 2021

Aus dem Inhalt:

  • Gesundheit
  • Umwelt
  • Planetary Health Diet
  • Bio in der Kantine
  • Natürlichkeit
  • Wirtschaftlichkeit
  • Preise
  • Produktionsmengen
  • Suffizienz
  • Grasland
  • Welt-Soja-Ernte

Weiterführend: