Was ist Nanotechnologie?
Die Nanotechnologie per se gibt es eigentlich gar nicht. Vielmehr werden unter dem Begriff unterschiedliche Technologien aus den Bereichen Physik, Biologie und Chemie zusammengefasst. Ihnen ist gemein, dass sie synthetisch hergestellte Nanomaterialien einsetzen, um deren größenspezifische Eigenschaften zu nutzen.
Risiken häufig eingesetzter Nanosubstanzen
Die gleichen veränderten Eigenschaften, die Stoffe in Nanogröße so interessant für Forschung und Entwicklung machen, können auch Schäden beim Menschen und der Umwelt verursachen. Die Erforschung der Risiken hinkt weit hinterher.
Nanotechnologie im Alltag
Partikel in Nanogröße finden sich immer häufiger in unseren Alltagsprodukten – in Lebensmitteln, Kosmetik, Verpackungen, Kleidung, Medikamenten und vielen mehr. Aufgrund fehlender Kennzeichnungen ist meist allerdings nicht klar, wo Nanopartikel enthalten sind und welche Funktion sie erfüllen.
Umwelt und Gesundheit in Gefahr?
Nanopartikel haben oft veränderte chemische und physikalische Eigenschaften und damit auch einen anderen Einfluss auf Umwelt und Gesundheit. Einige wirken toxisch auf Mikroorganismen und gefährden ganze Ökosysteme. Andere könnten für den Menschen krebserregend sein oder das Erbgut schädigen.
Mehr zu Umwelt und Gesundheit.
Forderungen des BUND
Der BUND fordert einen Stopp für synthetische Nanomaterialien in umweltoffenen und verbrauchernahen Anwendungen. Denn hier kommen Menschen direkt mit Nanomaterialien in Kontakt, ohne dass die Risiken genau bekannt sind.
Mehr über die BUND-Forderungen über einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien.



