Am 7. Juni wird im Kreis Bergstraße der Landrat neu gewählt. Der BUND Bergstraße hat die Kandidaten befragt, wie sie zu Natur und Umwelt stehen.
Zusätzlich zu den Antworten "Ja" , "Nein" oder "Enthaltung" konnten die Kandidaten Kommentare abgeben. Sie können den Kommentar – falls vorhanden – anzeigen, indem Sie mit der Maus auf ein Antwort-Symbol klicken oder als PDF herunterladen (Spalte rechts).
Die Fragen sind so gestellt, dass ein "Ja" der Position des BUND entspricht. Beachten Sie hierzu auch die ausführlichen BUND-Positionen und Publikationen.
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Die Windenergie ist ein wichtiger Baustein beim Energiemix. Bei der Förderung der Windenergie muss stärker als bisher der Schutz der Landschafts- und Naturräume im Vordergrund stehen. Die bis zu 250 Meter hohen Windkraftanlagen mit Schattenwurf und Lärm sollten insbesondere dort genehmigt werden, wo sie hocheffizient sind ohne dabei dem Landschaftsbild, Tieren und Menschen zu schaden. Zahlreiche Bürgermeister im UNESCO Geopark haben sich mit großer Mehrheit und über Parteigrenzen hinweg gegen Windparkanlagen im Geopark Bergstraße-Odenwald ausgesprochen. Diese Position teile ich als Vorsitzender des UNESCO Geoparks auch persönlich.
* Anmerkung zur Antwort von Herrn Wilkes zu "Windkraft fördern": Herr Wilkes hat die Förderung der Windkraft befürwortet. Wesentlich für die Landratswahl ist aber, dass er Windkraftanlagen im UNESCO Geopark und damit im gesamten Kreis Bergstraße ablehnt. Daher haben wir das allgemeine "Ja" des Kandidaten in ein "Nein" für den Landkreis Bergstraße geändert.
Wohin soll die Reise gehen? Die "10 Kernforderungen" des BUND geben allen WählerInnen eine Entscheidungshilfe. Wählen Sie am 27. September zwischen Zukunft und Vergangenheit.