Im Weschnitztal wächst der Durchgangsverkehr über die Bundesstraße B 38a seit Jahrzehnten immer weiter an. Verständlich, dass die Anwohner – vor allem in Mörlenbach – eine ruhigere Lösung fordern. Der BUND Bergstraße unterstützt die betroffenen Menschen in ihren Forderungen, verlangt aber auch, dass die Natur nicht ebenfalls unter die Räder kommt.
Momentan stehen im Prinzip zwei Alternativen zur Verfügung, um die Verkehrsmisere in Mörlenbach zu lösen. Trotzdem setzen die verantwortlichen Planer und Politiker von vorneherein auf die wenig naturverträgliche Ostumgehung O2. Während die Variante W4, eine Untertunnelung der Ortslage, kaum Eingriffe und nur sehr wenig Flächenverbrauch zur Folge hätte, führt die Variante O2 zu schwerwiegenden Störungen sensibler Biotopstrukturen, des Landschaftsbilds und von Naherholungsgebieten und verbraucht enorm viel Fläche, vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Böden.