BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Willkommen auf den Seiten des BUND Kreisverbands Bergstraße

Auf der Streuobstwiese am Heppenheimer Bruchsee

Wir kümmern uns um Natur und Umwelt im Kreis Bergstraße und sind Ansprechpartner für alle Freunde der Erde und für unsere BUND-Mitglieder.

Wir engagieren uns: Für den Schutz von Wald und Wasser, für Klimaschutz und regenerative Energien, für den Erhalt hessischer Streuobstwiesen, für eine ökologische Landwirtschaft und für die Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte.
Aber auch: Gegen lärmenden Verkehr, gegen Flächenversiegelung und gegen Gentechnik.

Sie finden auf unseren Seiten unter anderem interessante Ökotipps, die aktuellen Pressemitteilungen und viele Veranstaltungen.

Sie wollen selbst aktiv werden: Nutzen Sie unsere Angebote für Freiwillige oder werden Sie Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz!

Der nächste Termin ...

30. Mai 2017

15:00 - 17:00

Kindergruppe "BUNDspechte" des BUND Bensheim

Im Wald toben, lauschen, schleichen, riechen, schauen, fühlen und schmecken – Kröten retten und zum...

01. Juni 2017

20:00 - 22:00

VersammlungSitzung des erweiterten Kreisvorstands

Am ersten Donnerstag des Monats treffen sich die BUND-Aktiven, um über die umweltpolitischen...

06. Juni 2017

20:00 - 22:00

OV Bensheim: Monatstreff

Treffen der Ortsgruppe Bensheim im Pfarrzentrum St. Laurentius

Trauer um Bertram Blaich

Am 14. April 2017 ist Bertram Blaich plötzlich und viel zu früh verstorben.

Wir trauern um den stets hilfsbereiten Praktiker und Naturliebhaber, dessen Humor, Zuverlässigkeit und Tatkraft uns so lange begleitet haben. Mehr als 30 Jahre hat Bertram Kröten geschützt, Bäume gepflanzt und auch politisch für die Rechte der Natur gestritten.

Langwaden, Bensheim und der Kreis Bergstraße haben einen wichtigen Kämpfer für den Naturschutz verloren.

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat: Machen Sie mit!

Unterzeichnen Sie die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat!

Glyphosat ist hauptverantwortlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft. Das Pestizid steht im Verdacht, hormonell wirksam zu sein, und ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen.

2016 hat ein Bündnis aus Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheitsorganisationen die Wiederzulassung des Pflanzengifts Glyphosat für weitere 15 Jahre verhindert. Die EU-Kommission vertagte die Entscheidung um 18 Monate - in diesem Jahr steht Glyphosat also wieder auf der Tagesordnung. Mehr als 20 europäische Organisationen haben sich zu einer europäischen Bürgerinitiative gegen Glyphosat zusammengeschlossen. Wir wollen in den kommenden Monaten mehr als eine Million Unterschriften sammeln. Der BUND fordert zudem eine Reform des europäischen Pestizid-Zulassungsverfahrens. Machen Sie mit!

Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Weltweit bestimmen immer weniger Konzerne über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbauern und regionaler Lebensmittelversorgung. Mit dem Konzernatlas 2017 möchten die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu anstoßen.

Konzernatlas 2017

BUND-Apfelsaft: dienstags in der Geschäftsstelle erhältlich

Der BUND-Saft des Jahres 2016 stammt von Äpfeln der Streuobstwiese am Bruchsee, unter anderem von den Apfelsorten Kaiser Wilhelm, Landsberger Renette, Haux-Apfel und Graue Französische Renette. Wer uns bei der Pflege der alten Obstbäume unterstützen möchte, kann den Saft gegen eine Spende von 5 Euro pro Flasche erwerben. Wir haben auch eine kleine Menge Drei-Liter-Beutel abfüllen lassen, die geben wir gegen eine Spende von 10 Euro ab. Sie erhalten den Saft dienstags (16 bis 18 Uhr) in unserer Geschäftsstelle, Ludwigstraße 13.

Informationen zur BUND-Streuobstwiesenpflege

Kostenberechnungen zur Ortsumgehung Mörlenbach sind grob fehlerhaft

Um die von Hessen Mobil angegebenen Schätzkosten für die Tunnelvariante W4 überprüfen zu lassen, haben die Kläger bei einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baubetrieb und Bauwirtschaft ein Gutachen in Auftrag gegeben, das zu folgendem Ergebnis kommt: Der Tunnel W4 könnte deutlich kostengünstiger gebaut werden als die Brückentrasse O2.

Der gleiche Sachverständige hat nun die Berechnungen von Hessen Mobil für die Variante W4 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist für die Straßenplaner alles andere als schmeichelhaft, denn sie sind von Kosten pro laufenden Meter ausgegangen, wie er für doppelröhrige Autobahntunnel gilt, aber nicht für einröhrige Bundesstraßentunnel. Während das hessische Verkehrsministerium Kostenansätze von 60.000 Euro pro laufenden Meter doppelröhrigem Autobahntunnel und 30.000 Euro pro laufenden Meter einröhrigem Straßentunnel vorgibt, setzte Hessen Mobil für den W4-Tunnel Kosten in Höhe von 62.530 Euro pro laufenden Meter an. Aufgrund dieses gravierenden Fehlers ist der Planfeststellungsbeschluss für die Ostumgehungsvariante (O2) unter völlig falschen Voraussetzungen erfolgt.

Gutachten zu der von Hessen Mobil erstellten Kostenermittlung für die Variante W4 (Untertunnelung der Ortslage)

Flyer der Bürgerinitiative Weiher (BIW)

Eil-Appell an die Bundesregierung: Hormonelle Schadstoffe stoppen

Wir sind in unserem Alltag von mehr als 800 Chemikalien umgeben, die in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Diese hormonellen Schadstoffe stehen unter dem Verdacht, Krebs, Diabetes, Immunschwäche oder Fettleibigkeit zu fördern. Gefährdet sind besonders Schwangere, Föten, Kinder und Jugendliche. Am 21. September wird die EU-Kommission den Mitgliedstaaten einen Vorschlag vorlegen, nach dem der Schutz vor diesen Stoffen in der EU erheblich geschwächt werden würde. Er wäre für Chemiekonzerne wie Bayer oder Monsanto ein riesiges Geschenk. Fordern Sie Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt auf, in Brüssel gegen den skandalösen Vorschlag zu stimmen.  Mehr

Mikroplastik - kleine Gifttransporter aus dem Abflussrohr

Mikroplastik aus Kosmetikprodukten. Foto: Stephan Glinka

An unseren Küsten und Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich – aber nicht weniger häufig – sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel: Mikroplastik. Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe von unter fünf Millimetern. Die Kosmetikindustrie verwendet Mikroplastik als Schleifmittel, Filmbildner oder Füllstoff, aber auch in flüssiger Form zum Beispiel als Bindemittel. Die Teilchen sind zu klein für unsere Kläranlagen und landen so in Flüssen und Meeren. Sie ziehen Umweltgifte an, werden von Meeresorganismen gefressen und gelangen in die Nahrungskette. Daher setzt sich der BUND für ein Verbot von Mikroplastik in Produkten wie Kosmetika oder Reinigungsmitteln ein.

Die Vereinten Nationen haben den BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" als offiziellen Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Aktuell listet er über 600 Kosmetika auf, die Mikroplastik enthalten.

BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" (Stand Oktober 2016)

Trotz der freiwilligen Verzichtserklärung vieler Hersteller findet Mikroplastik breite Anwendung in Kosmetika. Dies zeigt eine Untersuchung der Verbraucher-Plattform Codecheck von rund 103.000 Kosmetikprodukten im Vergleich der Jahre 2014 und 2016. So enthält nach wie vor jedes dritte untersuchte Gesichtspeeling und mehr als jedes zehnte Körperpeeling Polyethylen. „Mikroplastik befindet sich auch in Produkten, in denen es bisher kaum vermutet wurde. Polyquaternium-7 steckt beispielsweise in jedem vierten untersuchten Duschgel und Nylon-12 in jedem zehnten Make-up“, sagte Franziska Grammes von Codecheck. Dass Plastikstoffe hier weniger auffallen, liege auch an unterschiedlichen Definitionen von Mikroplastik. So würden viele Hersteller lediglich Polyethylen als Mikroplastik anerkennen, nicht jedoch Kunststoffe wie Nylon-12, Acrylates Copolymer oder Acrylate Crosspolymer. Diese und weitere Stoffe sind nach wissenschaftlichen Definitionen jedoch ebenfalls als Mikroplastik einzustufen.

Codecheck: Mikroplastikstudie 2016

Naturnaher Waldbau im Hessischen Ried

Bei der Vorstellung seiner Broschüre "Chancen und Risiken der Waldentwicklung im Hessischen Ried" hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Land Hessen und den Kommunen vermehrte Anstrengungen zur Rettung der Wälder im Hessischen Ried gefordert. BUND-Vorstandssprecher Herwig Winter: "Ohne schnelle Hilfe werden die Wälder im Ried auf großer Fläche verdursten." Dort, wo der Wasserhaushalt aus heutiger Sicht nicht mehr hergestellt werden kann, zeigt der BUND in einem neuen Konzept auf, wie ein naturnaher Waldbau unter Verwendung der heimischen Laubbaumarten gelingen kann. Daher lehnt der Verband den von Hessen-Forst geplanten vermehrten Anbau von fremdländischen Baumarten und Nadelhölzern ab.   Mehr ...

BUND-Konzept für naturnahen Waldbau

Natur erleben mit dem BUND Hessen

Kennen Sie unsere heimische Artenvielfalt? Kennen Sie den Löwen der mit A… beginnt, nicht größer als eine Ameise und trotzdem ein Raubtier ist? Herwig Winter vom Landesvorstand des BUND Hessen hat eine Reihe von unterhaltsamen Tier- und Pflanzenbeschreibungen zusammengestellt. Dazu gibt es meistens herrliche Fotografien. Schauen Sie rein in Natur erleben mit dem BUND Hessen…

Vom Sperrstreifen zur Lebenslinie: BUND-Gruppe erkundete Biotope am ehemaligen Eisernen Vorhang

Guido Carl übergab symbolisch eine Spende für das Grüne Band

 

Eine Exkursionsgruppe des BUND Bergstraße war in die vordere Rhön gefahren, um die jahrzehntelang unberührte Natur an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu erleben. Reiner Cornelius, ein Fachmann für das Grüne Band, führte sie über Kalkmagerrasen, an üppig bewachsene Flussufer und durch Buschwälder, die mit der deutschen Teilung entstanden.

Zum Pressebericht

 

Sonne liefert Strom in Bensheim-Zell

Seit Oktober 2009 hat der BUND Bergstraße die Sonne angezapft: Auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Bensheim-Zell arbeitet eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von knapp 50 Kilowatt. Das spart dem Klima viel CO2, dient als Vorbild für Hausbesitzer und legt zugleich eine stabile finanzielle Basis für die Zukunft des Kreisverbands.

Die heutigen Daten der Photovoltaik-Anlage sind rechts zu sehen. Mehr ...

Quelle: http://www.bund-bergstrasse.de/nc/startseite/