Willkommen auf den Seiten des BUND Kreisverbands Bergstraße

Auf der Streuobstwiese am Heppenheimer Bruchsee

Wir kümmern uns um Natur und Umwelt im Kreis Bergstraße und sind Ansprechpartner für alle Freunde der Erde und für unsere BUND-Mitglieder.

Wir engagieren uns: Für den Schutz von Wald, Wasser und Boden, für regenerative Energien, für den Erhalt hessischer Streuobstwiesen, für eine ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung und für die Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte.
Aber auch: Gegen lärmenden Verkehr, gegen Flächenversiegelung und gegen Gentechnik.

Sie finden auf unseren Seiten unter anderem interessante Ökotipps, die aktuellen Pressemitteilungen und viele Veranstaltungen.

Sie wollen selbst aktiv werden: Nutzen Sie unsere Angebote für Freiwillige oder werden Sie Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz!

02. Januar 2018

20:00 - 22:00

OV Bensheim: Monatstreff

Treffen der Ortsgruppe Bensheim im Pfarrzentrum St. Laurentius

04. Januar 2018

20:00 - 22:00

VersammlungSitzung des erweiterten Kreisvorstands

Am ersten Donnerstag des Monats treffen sich die BUND-Aktiven, um über die umweltpolitischen...

01. Februar 2018

20:00 - 22:00

VersammlungSitzung des erweiterten Kreisvorstands

Am ersten Donnerstag des Monats treffen sich die BUND-Aktiven, um über die umweltpolitischen...

Mit Apfelsaft den Naturschutz stärken

Der BUND-Saft des Jahres 2017 stammt von Äpfeln der Streuobstwiese am Bruchsee und von Kirschhäuser Obstwiesen. Zu seinem feinen Geschmack tragen die Apfelsorten Kaiser Wilhelm, Landsberger Renette, Haux-Apfel und Graue Französische Renette bei. Sie können den Saft gegen eine Spende von 5 Euro pro Flasche erwerben, die Einnahmen verwenden wir für die Biotop-Pflege. Sie erhalten ihn dienstags (16 bis 18 Uhr) in der BUND-Geschäftsstelle, Ludwigstraße 13 (2. OG) in Heppenheim.

Informationen zur BUND-Streuobstwiesenpflege

Online-Appell: Gemeinsam gegen Glyphosat

Online-Appell an die Kanzlerin

Mit einer Ablehnung der Wiederzulassung des Pflanzengifts Glyphosat hätte die EU ein klares Zeichen gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft und für den Schutz der biologischen Vielfalt sowie der Gesundheit der europäischen Bevölkerung setzen können. Nur durch die Stimme Deutschlands, in Gestalt des Unionpolitikers Christian Schmidt, konnte die Wiederzulassung für Glyphosat durchgesetzt werden. Dieses Pflanzengift steht für eine vollständig industrialisierte Landwirtschaft, die nur auf Effizienz setzt, es ist lauf Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. Der BUND fordert die Kanzlerin auf, die nationalen Spielräume zu nutzen und Glyphosat in Deutschland so schnell wie möglich zu verbieten. 

Online-Appell an Angela Merkel unterzeichnen

Demonstration "Wir haben es satt" am 20. Januar in Berlin: Mitfahren mit dem BUND Hessen Demo-Bus

Banner: Demo "Wir haben es satt!" Der Agrarindustrie die Stirn bieten.

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung auf der Straße – den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen. Am 20. Januar treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während sie drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entscheiden wollen, schlagen wir draußen Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel! Der BUND Hessen hat einen Bus ab Frankfurt organisiert.

Melden Sie sich jetzt zur Busfahrt an.

Machen Sie mit beim BUND-Adventskalender

Jeden Tag im Advent geht bei uns ein neues Türchen auf – und wir stellen Ihnen eine Frage zum BUND-Jahr 2017. Kennen Sie die richtige Antwort? Dann haben Sie täglich die Chance, ein tolles Produkt aus dem BUNDladen zu gewinnen. Viel Glück – und eine schöne Vorweihnachtszeit!           

Zum BUND-Adventskalender

Schmetterling des Jahres 2018: Der "Große Fuchs"

Oberseite des Großen Fuchses. Foto: R. Manderbach / www.deutschlands-natur.de

Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben den „Großen Fuchs“ (Nymphalis polychloros) zum Schmetterling des Jahres 2018 gekürt. In Deutschland steht der Tagfalter auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Seine langfristige Bestandsentwicklung schätzt das Bundesamt für Naturschutz als „sehr stark rückläufig“ ein. Der Große Fuchs kommt nicht häufig vor, ist aber weit verbreitet. Er lebt in trockenwarmen halboffenen Landschaften und an sonnigen Waldrändern, aber auch in naturnahen Gärten und auf Streuobstwiesen in weiten Teilen Europas und Asiens. Mit 50 bis 55 Millimetern Flügelspannweite gehört der Falter zu den großen Schmetterlingen. Er sieht dem viel öfter vorkommenden „Kleinen Fuchs“ zwar sehr ähnlich, sie sind aber nicht näher verwandt.

Während die meisten der 180 in Deutschland lebenden Tagschmetterlingsarten die kalte Jahreszeit als Raupen verbringen, überwintert der Große Fuchs als ausgewachsener Falter. Daher braucht er schon im zeitigen Frühjahr Nahrung. Die erste Futterquelle sind blühende Weidenkätzchen. Leider entfernen Förster Salweiden häufig, da ihr Holz nur wenig Geld einbringt. Eine weitere Ursache für den Bestandsrückgang des Falters ist der Verlust seines Lebensraumes durch die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und des Flächenverbrauchs für Siedlungsbau und Verkehr.

 

 

Die Energiewende auf regenerative Füße stellen

Zur Einweihung des Windparks Greiner Eck betonten die BUND-Vorstandssprecher Guido Carl und Herwig Winter erneut die Bedeutung dezentral angelegter, regenerativer Stromversorgung. Sie verkannten nicht, dass der Ausbau der Windenergie mit negativen Folgen für Natur, Artenschutz und Landschaftsbild verbunden ist. Deshalb hat sich der BUND in Hessen erfolgreich dafür eingesetzt, dass auf nur 2 % der Landesfläche Vorranggebiete für die Windenergienutzung ausgewiesen werden, 98 % der Landesfläche also frei bleiben von Windrädern. Wenn man die 2 % Vorrangfläche klug auswählt, dann handelt es sich um solche Flächen, in denen die Windhöffigkeit hoch und das Konfliktpotenzial mit dem Natur-, Arten- und Immissionsschutz möglichst gering ist. Mehr ...

Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Weltweit bestimmen immer weniger Konzerne über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbauern und regionaler Lebensmittelversorgung. Mit dem Konzernatlas 2017 möchten die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu anstoßen.

Konzernatlas 2017

Mikroplastik - kleine Gifttransporter aus dem Abflussrohr

Mikroplastik aus Kosmetikprodukten. Foto: Stephan Glinka

An unseren Küsten und Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich – aber nicht weniger häufig – sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel: Mikroplastik. Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe von unter fünf Millimetern. Die Kosmetikindustrie verwendet Mikroplastik als Schleifmittel, Filmbildner oder Füllstoff, aber auch in flüssiger Form zum Beispiel als Bindemittel. Die Teilchen sind zu klein für unsere Kläranlagen und landen so in Flüssen und Meeren. Sie ziehen Umweltgifte an, werden von Meeresorganismen gefressen und gelangen in die Nahrungskette. Daher setzt sich der BUND für ein Verbot von Mikroplastik in Produkten wie Kosmetika oder Reinigungsmitteln ein.

Die Vereinten Nationen haben den BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" als offiziellen Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Aktuell listet er über 600 Kosmetika auf, die Mikroplastik enthalten.

BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" (Stand Oktober 2016)

Trotz der freiwilligen Verzichtserklärung vieler Hersteller findet Mikroplastik breite Anwendung in Kosmetika. Dies zeigt eine Untersuchung der Verbraucher-Plattform Codecheck von rund 103.000 Kosmetikprodukten im Vergleich der Jahre 2014 und 2016. So enthält nach wie vor jedes dritte untersuchte Gesichtspeeling und mehr als jedes zehnte Körperpeeling Polyethylen. „Mikroplastik befindet sich auch in Produkten, in denen es bisher kaum vermutet wurde. Polyquaternium-7 steckt beispielsweise in jedem vierten untersuchten Duschgel und Nylon-12 in jedem zehnten Make-up“, sagte Franziska Grammes von Codecheck. Dass Plastikstoffe hier weniger auffallen, liege auch an unterschiedlichen Definitionen von Mikroplastik. So würden viele Hersteller lediglich Polyethylen als Mikroplastik anerkennen, nicht jedoch Kunststoffe wie Nylon-12, Acrylates Copolymer oder Acrylate Crosspolymer. Diese und weitere Stoffe sind nach wissenschaftlichen Definitionen jedoch ebenfalls als Mikroplastik einzustufen.

Codecheck: Mikroplastikstudie 2016

Naturnaher Waldbau im Hessischen Ried

Bei der Vorstellung seiner Broschüre "Chancen und Risiken der Waldentwicklung im Hessischen Ried" hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Land Hessen und den Kommunen vermehrte Anstrengungen zur Rettung der Wälder im Hessischen Ried gefordert. BUND-Vorstandssprecher Herwig Winter: "Ohne schnelle Hilfe werden die Wälder im Ried auf großer Fläche verdursten." Dort, wo der Wasserhaushalt aus heutiger Sicht nicht mehr hergestellt werden kann, zeigt der BUND in einem neuen Konzept auf, wie ein naturnaher Waldbau unter Verwendung der heimischen Laubbaumarten gelingen kann. Daher lehnt der Verband den von Hessen-Forst geplanten vermehrten Anbau von fremdländischen Baumarten und Nadelhölzern ab.   Mehr ...

BUND-Konzept für naturnahen Waldbau

 

Seit Oktober 2009 hat der BUND Bergstraße die Sonne angezapft: Auf dem Dorfgemeinschaftshaus in Bensheim-Zell arbeitet eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von knapp 50 Kilowatt. Das spart dem Klima viel CO2, dient als Vorbild für Hausbesitzer und legt zugleich eine stabile finanzielle Basis für die Zukunft des Kreisverbands.

Die heutigen Daten der Photovoltaik-Anlage sind rechts zu sehen. Mehr ...