14. März 2018

Schwerwiegendes Versäumnis im Gewerbegebiet Zotzenbach - BUND: Gemeinde Rimbach seit mehr als 10 Jahren untätig

An Stelle des Bauzauns müsste sich eigentlich ein drei Meter breiter Pflanzstreifen befinden, der mit Bäumen und Sträuchern dicht bewachsen ist. Foto: BUND

An Stelle des Bauzauns müsste sich ein drei Meter breiter Pflanzstreifen befinden, der mit Bäumen und Sträuchern dicht bewachsen ist. Foto: BUND

Es handelt sich nach Auffassung des BUND-Ortsverbandes Mörlenbach-Rimbach um eines der unansehnlichsten Gewerbegebiete im Weschnitztal, aber es dürfte von der B 38 aus eigentlich so gut wie gar nicht zu sehen sein, jedenfalls während der Zeit, wo die Bäume und Sträucher belaubt sind. Als der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet bei Zotzenbach 2006 rechtskräftig geworden war, bestand damit die Verpflichtung, am Rand der Bebauung einen drei Meter breiten Pflanzstreifen anzulegen und dort dichte Heckenstrukturen und Bäume anzupflanzen. Eine Ortsbegehung jedoch war für die BUND-Vertreter ernüchternd. BUND-Ortsbeauftragter Herwig Winter: „Kein einziger Baum oder Strauch war zu entdecken. Die Gemeinde Rimbach hat es schlicht versäumt, den im Bebauungsplan vorgeschriebenen Verpflichtungen nachzukommen.“
Nach Auffassung des BUND kann sich die Gemeinde nicht mit der Planung des Interkommunalen Gewerbegebietes herausreden, denn die gab es zum Zeitpunkt, als der Bebauungsplan für das Zotzenbacher Gewerbegebiet Rechtskraft erhielt, noch gar nicht. Der BUND hat sich deshalb mit einem Schreiben an den Gemeindevorstand der Gemeinde Rimbach gewandt mit der Aufforderung, der Pflanzpflicht noch in dieser Frühjahrspflanzperiode nachzukommen. Herwig Winter: „Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben wir uns darüber hinaus an die Bauaufsicht und die Kommunalaufsicht des Kreises Bergstraße gewandt. Wir erwarten, dass unsere Überprüfung binnen Jahresfrist keine Beanstandungen mehr ergibt.

V.i.S.d.P.:
Herwig Winter, BUND-Ortsbeauftragter
Jungviehweide 23
69509 Mörlenbach




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