20. Juni 2018

Ein Schlaraffenland für Bienen und Hummeln

Von: Peter Dresen

Landwirt Günther Wolk (links) stellte dem Vorsitzenden des BUND Viernheim, Peter Dresen, eine seiner vier Blühflächen vor.

Was ist eine Honigbrache? Nur wenige Fachleute kennen die richtige Antwort und doch ist sie in diesem Jahr auf Viernheims Feldern erfreulich oft zu finden. Es handelt sich dabei um eine für 1-3 Jahre aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommene, also "brach" liegende Ackerfläche, die von dem Landwirt mit blütenreichen Honigpflanzen bepflanzt wurde.

Das Foto zeigt Landwirt Günther Wolk, der dem Vorsitzenden des BUND Viernheim, Peter Dresen, eine seiner vier Flächen vorstellt, die von seinem Betrieb in diesem Jahr als Honigbrache geführt werden. Insgesamt wurden rund drei Hektar Ackerland von ihm mit einer Saatmischung, die viele verschiedene Blütenpflanzen wie Bienenweide, Senf und Sonnenblumen enthält, eingesät. Weitere Honigbrachen wurden in diesem Jahr auch von den Viernheimer Landwirten Hofmann und Weidner angelegt, so dass sich nun in der Feldflur an mehreren Stellen ökologische Oasen befinden, die den für die Fruchtbarkeit der Obstbäume und Feldfrüchte so wichtigen Insekten ein Überleben sichern.

Der BUND Viernheim freut sich über diese positive Entwicklung und hofft, dass ähnliche Honigquellen künftig auch auf vielen städtischen Grundstücken und in Hausgärten zu finden sind.




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